Experimentierfeld »Üben«
(Uni Flensburg, 2006/2008)

Kann man mit Hilfe künstlerischer Methoden Wahrnehmungs- und Handlungskompetenzen im Umgang mit neuen Medien erhöhen?

Durch das Studium bewusster und nicht bewusster Methoden des Übens (Einübens/Ausübens) sollen alltägliche und ungewöhnliche Übungsmuster entdeckt und neue erfunden werden. So könnten z.B. die "Handhabung" eines Musikinstruments, eines Handys und eines zwischenmenschlichen Konflikts Gegenstand des Experiments sein. Die gefundenen und erfundenen Übungsmuster sollen als Material für Improvisationen und verschiedene Darstellungen in Wort, Bild und Klang dienen.

Anhand der dabei gemachten Erfahrungen sollen Rückschlüsse auf den alltäglichen Umgang mit technischen Apparaten gezogen und die Fähigkeit zum künstlerisch-kreativen Umgang mit neuen Medien gefördert werden.

Übungsleiter: Klaus Möller &
Christian Dewanger, u.a. Übungsleiter in T`ai Chi und Qigong seit 2004 mit eigener Schule, www.dewanger.de

  Im Rahmen der Veranstaltungsreihe:
        
KunstlehrerInnen als Experten für fächerübergreifende medienspezifische ästhetische Bildungsprozesse – Experimentierfelder in der Kunstlehreraus- und weiterbildung

»Eine Veranstaltungsreihe an der Universität Flensburg in Kooperation mit der Universität Hamburg. Initiiert von Christine Heil und Manfred Blohm entwerfen und realisieren 14 Kunst- und Medienpädagogen einen Rahmen zur Entwicklung von Zukunftsmodulen für die LehrerInnenbildung. Die experimentellen Erfindungen von Themenmodulen gehen der übergreifenden Frage nach: „Inwieweit können KunstlehrerInnen als Medienexperten und Moderatoren in fächerübergreifenden medienspezifischen ästhetischen Bildungsprozessen qualifiziert werden?“

Es geht also vor allem um fächerübergreifende Aspekte und weniger um Fragen der Medienbildung bzw. des Einsatzes der sog. neuen Medien im Fach Kunst.«


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