Das Auge


Licht ist sichtbare Energiestrahlung in Form elektromagnetischer Schwingungen.
(siehe auch >>Spektrum des Lichts)



 

In der Netzhaut des Auges eingebettete Empfängerzellen (Sehzellen) wandeln die Energie in elektrische Impulse um, die wiederum im Gehirn zur Farbempfindung führen.

Sehzellen sind eine Art Quantensammler, die beim Erreichen einer entsprechenden Anzahl an passenden Lichtquanten (Photonen) einen Impuls in das Gehirn weiterleiten und damit die Farbempfindung anregen.

Es besteht allerdings keine feste Relation zwischen Farbreiz und Farbempfindung (siehe auch >>Adaption). Außerdem ist kein Licht nötig um Farbempfindungen zu erzeugen, dies geschied auch bei absoluter Dunkelheit.




  >>Bildvergrößerung (wikipedia.de)


Die Sehzellen werden Stäbchen und Zapfen genannt.

Die Stäbchen reagieren lediglich auf Helligkeitsunterschiede. Sie dienen in erster Linie dem Sehen bei geringer Lichtintensität (grüne Linie).

Mit Hilfe der Zapfen können wir Farben unterscheiden. Sie benötigen allerdings gute Lichtverhältnisse, also eine hohe Lichtintensität wie z.B. das Tageslicht der Sonne (rote Linie).

Bei schwacher Lichtintensität z.B. in der Dämmerung, in der Nacht oder in dunklen Räumen sieht der Mensch daher keine Farbunterschiede, aber er erkennt dennoch gut die Umrisse und Formen der umgebenden Gegenstände, die durch das reflektierte Restlicht sichtbar gemacht werden.

  >>Bildvergrößerung


<< Farbenlehre

 


Farbensehen >>


kontakt  |  impressum